Glück entsteht oft in kleinen Momenten – in einem Lächeln, einem kreativen Einfall, einem Moment der Ruhe.
In Teil 2 meiner Artikelreihe „Glücklich von A bis Z“ nehmen ich dich mit auf eine inspirierende Reise durch die Buchstaben I bis P. Du erhältst praktische Impulse und Reflexionsfragen, um mehr Leichtigkeit, Achtsamkeit und Lebensfreude in deinen Alltag zu bringen – beruflich wie privat.
I wie Inspiration – Lass dich von anderen inspirieren
Inspiration ist ein Funke. Manchmal genügt ein Gespräch, ein Lied, ein Buch oder ein Blick in die Natur, um ihn zu entfachen. Wer offen ist, kann überall Neues entdecken – in Begegnungen, in Herausforderungen, in der Stille.
Frage: Was hat dich zuletzt richtig inspiriert?
Antwort… und Impuls: Vielleicht war es eine mutige Entscheidung, ein neuer Lebensentwurf oder ein Mensch, der voller Leidenschaft für sein Projekt brennt.
Tipp: Halte regelmäßig inne, beobachte dich selbst und frage dich: Was bringt meine Augen zum Leuchten? Lege dir ein kleines Inspirations-Journal an – das kann auch ein digitaler Ordner mit Screenshots, Zitaten und Ideen sein.
J wie Jetzt – Sei ganz bewusst im Hier und Jetzt
Wir leben in einer Welt, in der wir oft mit einem Bein in der Vergangenheit und mit dem anderen in der Zukunft stehen. Dabei ist jetzt der einzige Moment, in dem wir wirklich etwas spüren, entscheiden und gestalten können.
Frage: Wann hast du zuletzt wirklich präsent im Moment gelebt?
Antwort… und Impuls: Vielleicht war es beim Kochen, beim Yoga, im Gespräch mit einem lieben Menschen – ganz ohne Ablenkung durch Handy oder Gedankenkarussell.
Tipp: Nutze kleine Achtsamkeitsübungen im Alltag. Atme drei tiefe Atemzüge, schließe für einen Moment die Augen oder beobachte deine Umgebung bewusst. Präsenz stärkt deine Lebensqualität – und deinen Fokus.
K wie Kreativität – Nutze deine Kreativität als Problemlöser
Kreativität ist nicht nur für Künstler:innen. Sie ist eine wertvolle Fähigkeit für jede Lebenslage: zum Umdenken, Neugestalten, Umstrukturieren – vor allem dann, wenn das Leben andere Pläne hat als du.
Frage: Wo hast du dich schon mal kreativ aus einer schwierigen Situation herausmanövriert?
Antwort… und Impuls: Vielleicht bei einer kurzfristigen Planänderung, in einer stressigen Projektphase oder in einem Konfliktgespräch.
Tipp: Kreativität lässt sich trainieren! Probiere neue Dinge aus, wechsle bewusst Perspektiven, stelle alte Routinen in Frage. Und: Erlaube dir, Fehler zu machen – sie sind oft die Tür zur echten Lösung.
L wie Lachen – stärkt die Abwehrkräfte und sorgt für Glückshormone
Lachen ist Medizin und ein echter Booster für Gesundheit und Lebensfreude. Lachen verbindet Menschen, reduziert Stress und stärkt das Immunsystem. Außerdem braucht es keinen perfekten Anlass zum Lachen – manchmal reicht eine lustige Erinnerung oder ein Spiel mit einem Kind.
Frage: Wann hast du das letzte Mal richtig laut gelacht?
Antwort… und Impuls: Vielleicht bei einem Film, einer Verwechslung oder einem humorvollen Post in der Community.
Tipp: Plane bewusst „Leichtes“ in deinen Alltag ein – z. B. einen Comedyabend, ein witziges Hörspiel oder ein gemeinsames Spiel mit Freunden. Lachen befreit und macht das Herz weit.


M wie Mut – Sei mutig. Probier öfter mal was Neues
Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben – sondern trotz Angst zu handeln. Mut zeigt sich in kleinen und großen Entscheidungen: bei einem ehrlichen Gespräch, einem Neuanfang oder einem ersten Schritt ins Ungewisse.
Frage: Wann hast du dich zuletzt mutig verhalten?
Antwort… und Impuls: Vielleicht beim Aussprechen deiner Meinung, beim Ablehnen eines Auftrags oder beim Start eines neuen Projekts.
Tipp: Überlege dir eine Sache, die du schon lange aufschiebst und gehe heute den ersten kleinen Schritt.
Mut wächst mit der Übung und entspannt hinterher ungemein.
N wie Nichtstun – Mach öfter einfach mal gar nichts
In einer Gesellschaft der Produktivität ist das bewusste Nichtstun fast schon ein Akt der Rebellion. Doch genau darin liegt Erholung. Wenn wir „nichts“ tun, verarbeitet unser Gehirn Informationen, unsere Kreativität bekommt Raum und wir kommen zur Ruhe.
Frage: Wann hast du dir das letzte Mal erlaubt, einfach nur zu sein?
Antwort… und Impuls: Vielleicht im Urlaub, bei einem Spaziergang ohne Ziel oder am Sonntagmorgen im Bett.
Tipp: Blockiere regelmäßig Zeit für Pausen ohne Plan. Kein Handy, kein Input – nur du und der Moment. Es wird dir mehr Energie geben, als du glaubst.
O wie Offline – Sei einfach auch mal nicht erreichbar
Ständige Erreichbarkeit erschöpft. Wer immer „on“ ist, hat kaum Gelegenheit zur Regeneration. Offline-Zeiten schaffen Klarheit, schenken dir echten Kontakt mit dir selbst – und verbessern am Ende sogar deine Beziehungen zu anderen.
Frage: Wie oft bist du wirklich offline – und wie fühlt sich das an?
Antwort… und Impuls:Vielleicht kennst du das Gefühl von Leichtigkeit nach einem tagfreien Social-Media-Tag. Oder die kreative Leere nach einem handyfreien Spaziergang.
Tipp: Plane bewusste „Digital Detox“-Zeiten ein – z. B. nach 20 Uhr oder am Wochenende. Kommuniziere das klar in deinem Umfeld – und genieße die Freiheit, für niemanden außer dich selbst verfügbar zu sein.
P wie Pausen – Gönne negativen Gedanken eine Pause, indem du dich auf das Schöne fokussierst
Pausen sind kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Sie sind die Atempausen deines Tages, der Rhythmus deines Denkens, die Grundlage deiner Produktivität. Und: Sie helfen dir, negative Gedanken zu unterbrechen und dich neu auszurichten.
Frage: Wie oft planst du bewusst Pausen in deinen Alltag ein – und wie sehen sie aus?
Antwort… und Impuls: Vielleicht gehst du fünf Minuten an die frische Luft, schließt die Augen für einen Moment oder trinkst einen Tee ohne nebenbei zu scrollen.
Tipp: Nutze Mini-Pausen zum Innehalten. Beobachte deinen Atem, zähle deine Erfolge, schreibe drei schöne Dinge des Tages auf. Diese kleinen Rituale können Großes bewirken – für deine Stimmung, deine Kreativität und dein Wohlbefinden.
Fazit: Dein Alphabet der Freude – I bis P
Inspiration, Jetzt, Kreativität, Lachen, Mut, Nichtstun, Offline, Pausen – acht Buchstaben, acht Möglichkeiten, das eigene Glück neu zu entdecken. Jeder Impuls ist eine Einladung, deinem Leben mehr Tiefe, mehr Leichtigkeit und mehr Verbundenheit zu schenken.
Du musst nicht alles auf einmal umsetzen. Nimm dir einen Buchstaben pro Woche oder pro Monat. Frage dich: Was davon wünsche ich mir gerade mehr in meinem Leben? Und dann geh den ersten Schritt.
➡️ In Teil 3 geht es weiter mit den Buchstaben Q bis X – und vielen weiteren Impulsen für ein bewusst glückliches Leben.
Herzlichst deine Kathy
